Cloud-Laufwerk

Mit Seafile führt die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers ein neues zentrales System ein, auf dem dienstliche Daten mit Hilfe von Cloud-Technologien abgelegt und gemeinsam genutzt werden können. 

Die Bedienung ist sehr intuitiv und ähnelt den Angeboten für Cloud-Laufwerke aus dem privaten Umfeld. 

Damit unterstützt die Landeskirche eine zunehmend mobilere Arbeitsweise ihrer Nutzer. 

Die Kosten werden zentral von der Landeskirche getragen. 

 

Cloud-Dienst in Kürze

Seafile ermöglicht es auf einfachste Art und Weise, Dateien auf einem zentralen Server abzulegen. Der Zugriff ist von einem beliebigen Internet-Anschluss aus möglich. Ein VPN-Anschluss ist nicht notwendig.

Endgeräte wie Desktop, Laptop, Tablet oder Smartphone sind anbindbar und alle gängigen Betriebssysteme (Windows, Mac, Linux, iOS und Android) werden unterstützt.

Seafile bietet die Möglichkeit einer automatischen Synchronisation von lokalen Daten mit dem Cloudspeicher und ermöglicht es so, diese Informationen auch anderen Geräten zur Verfügung zu stellen. Ebenfalls können Daten bequem mit anderen Personen in der Organisation oder bei Bedarf sogar mit Externen ausgetauscht werden. Über mobile Apps auf Smartphones oder Tablets ist auch z.B. an Anzeigen gespeicherter Dokumente oder ein automatischer Upload von Fotos möglich, um sie z.B. später auf einem Desktop-Rechner zu verarbeiten.

Die Infrastruktur wird von einem beauftragten Dienstleister dediziert bereitgestellt. Die Vorgaben von DSG-EKD und ITSVO-EKD werden durch entsprechende Verträge erfüllt.

Rollout

Wir gehen zur Zeit davon aus, dass das Seafile-Basissystem in Q2/2022 zur Verfügung stehen wird. Bis alles komplett steht, wird es vermutlich Q3/2022 werden. Abhängig davon wird der Rollout ebenfalls in zwei Schritten geplant.

Schritt 1: Persönlicher Speicher

Jeder hauptamtlich Mitarbeitende kann sich bei Bedarf seinen persönlichen Speicher einrichten und nutzen. Dazu werden Anleitungen und die entsprechende Installationssoftware auf unserer Website zur Verfügung gestellt. Die Information darüber erfolgt noch durch eine entsprechende Rundmitteilung.

Schritt 2: Gemeinsamer Speicherbereich

Im zweiten Schritt werden die gemeinsamen Speicherbereiche ausgerollt. Dafür definiert die IT im Landeskirchenamt in Absprache mit den jeweiligen Einrichtungen die organisatorischen Bereiche und die zuständigen Bereichsadministratoren. Dies wird sukzessive erfolgen müssen. Die Definition der Bibliotheken und Zugriffe erfolgt dann eigenständig durch die Bereichsadministratoren. Die Admins sollen durch begleitende Workshops und Anleitungen unterstützt werden.